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US-Gouverneure gegen Würgegriff bei Polizeieinsätzen

New York/Sacramento (Kalifornien)/Minneapolis (Minnesota) – Nach tagelangen Protesten gegen Polizeibrutalität und Rassismus nach dem Tod des 46-jährigen Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis gibt es nun in mehreren US-Staaten Bestrebungen, den Würgegriff bei Polizeieinsätzen zu verbieten. Ein weißer Polizeibeamter hatte sein Knie minutenlang in den Nacken des am Boden liegenden Mannes gedrückt. In Minneapolis etwa dürfen Beamte neben Würgegriffen Verdächtige auch nicht mehr am Nacken festhalten.

Joe Biden sichert sich Nominierung der US-Demokraten

Washington – Der Demokrat Joe Biden hat sich nach eigenen Angaben die nötigen Stimmen für die Präsidentschaftskandidatur seiner Partei gesichert. Damit kann es nun als sicher gelten, dass er bei der Wahl am 3. November für die Demokraten gegen den Republikaner Donald Trump antreten wird, der sich um eine zweite Amtszeit bemüht. Er werde sich als Präsident darum bemühen, das Land nach den polarisierenden Jahren unter Trump zu einen. Er war zuletzt unter Barack Obama Vizepräsident gewesen.

Bolsonaro droht mit WHO-Austritt Brasiliens

Rio de Janeiro – Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hat mit einem Austritt seines Landes aus der Weltgesundheitsorganisation gedroht. „Entweder die WHO arbeitet ohne ideologische Voreingenommenheit oder wir gehen auch“, sagte Bolsonaro Bezug nehmend auf den Austritt der USA vor einer Woche. Er steht wegen seines Umgangs mit der Corona-Pandemie massiv in der Kritik. Er bezeichnete die Lungenkrankheit Covid-19 als „kleine Grippe“. Sein Land ist mit 35.026 Toten eines der Epizentren der Pandemie.

Übermittlung des Ibiza-Videos offen

Wien – Ob und wann das Ibiza-Video dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss vorgelegt wird, ist am zweiten Ausschusstag offen geblieben. Die für die Ermittlungen zuständigen Minister, Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) und Justizministerin Alma Zadic (Grüne), machten am Freitag als Auskunftspersonen keine konkreten Angaben dazu. Nehammer rechtfertigte die lange Dauer der Auswertung des im April von der SoKo Tape sichergestellten Ibiza-Videos damit, dass diese komplex sei.

Kein Durchbruch im Fall Maddie

Braunschweig/Wiesbaden – Es gab Schlagzeilen und viele Hinweise – aber auch drei Tage nach der Bekanntgabe der Mordermittlungen gegen einen Deutschen im Fall des seit 13 Jahren verschwundenen Mädchens Maddie sind noch keine weiteren Details bekannt. Als Maddie in Praia da Luz an der Algarve verschwand, war der Mann 30. Er hielt sich zwischen 1995 und 2007 regelmäßig in der Region auf. Sowohl in Deutschland als auch Portugal wurde er mehrmals straffällig. Sein Strafregister weist insgesamt 17 Einträge auf.

Leere Migrantenboote auf Lampedusa in Brand gesetzt

Rom/Lampedusa – Dutzende alte Boote, mit denen Migranten auf Lampedusa eingetroffen waren, sind auf der süditalienischen Mittelmeerinsel in Brand gesetzt worden. Feuerwehrmannschaften arbeiteten stundenlang, um die Flammen zu löschen. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung wegen Brandstiftung ein. In den vergangenen Wochen hat die Zahl der auf Lampedusa ankommenden Menschen wieder zugenommen. Vor allem tunesische Migranten versuchen, mit kleineren Booten die Insel zu erreichen.

Rassismus-Debatte – Oscar-Akademie räumt Fehler in ein

Hollywood – Die Film-Akademie in Los Angeles, die alljährlich die Oscars verleiht, hat nach Vorwürfen von „Selma“-Star David Oyelowo und Regisseurin Ava DuVernay Fehler eingeräumt. „Ava & David, wir verstehen euch. Nicht akzeptabel. Wir bemühen uns um Fortschritt“, so der Filmverband. Es ist eine Reaktion auf die Vorwürfe von Oyelowo, dass bei der Oscar-Abstimmung 2015 einige Wähler „Selma“ eine Abfuhr erteilten, nachdem die schwarzen Filmemacher zuvor offen gegen Polizeibrutalität protestiert hätten.

Filmdreh in Hollywood startet ab 12. Juni

Hollywood – In Hollywood dürfen ab kommender Woche wieder Filme gedreht werden. Die Film- und Fernsehstudios in Los Angeles dürfen nach dreimonatiger Zwangspause wegen der Corona-Pandemie ab dem 12. Juni ihren Betrieb wieder aufnehmen, teilte die Regierung des Staats Kalifornien mit. Alle Dreharbeiten müssen jedoch von den Gesundheitsbehörden der Bezirke genehmigt werden. Schauspieler und Aufnahmeteams müssen sich weiter an strikte Auflagen halten. Die Filmkameras stehen seit Mitte März still.

(Schluss) pat